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Inventar Nr.: SM-GS 6.2.753
Werktitel: Chateaux Royaux, gebundene Folge mit Druckgraphik, insgesamt 61 Stiche
Beteiligte Personen:
Stecher:Johann David Schleuen (1711 - 1771 (1774))
Verleger:Johann David Schleuen (1711 - 1771 (1774))
Johann Wilhelm Schleuen (1748 - 1812)
Datierung:
Entstehung der enthaltenen Stiche:1747 - 1774 (nach Berndt 2007)
Träger: Halbledereinband
Maße: 26,1 cm (Höhe)
42,8 cm (Breite)
3 cm (Dicke)
Anmerkungen:
Kommentar: Mit Kleisterpapier beklebter Pappeinband mit Lederecken, Lederrücken und den goldgeprägten Initialen W. L. Z. H. auf den Buchdeckeln. Das Kleisterpapier ist geädert mit rot-blauem Schachbrettmuster und gelben Punkten. Es ist zudem mit einem Verdrängunsdekor aus kleinen Ovalen versehen. Der Rücken mit fünf Bünden trägt ein rotes Rückenschild und ist mit goldenen Blumenstempeln verziert.
Der Band umfasst ein zweiseitiges Inhaltsverzeichnis und die Folge „Verschiedene Prospecte & Vorstellungen von Berlin, Potsdam, Schwedt usw.“ von Johann David Schleuen (1711–1771), die unter Mitarbeit seines Sohnes Johann Wilhelm (1748–1812) in Berlin verlegt wurde. Von den insgesamt 68 Ansichten fehlen sieben: Nr. 9, 12, 14, 30, 45, 46 und 68. Nr. 48 zeigt die Grotte im Park von Schloss Wilhelmsthal, Nr. 51 und 52 die Kaskaden mit Oktogon und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe von Kassel. Alle drei sind Kopien nach Stichen von W. C. Mayr nach Zeichnungen von J. G. Fünck
Die Stiche sind nicht signiert, einige von ihnen weisen jedoch Verlegeradressen auf. Sieben Blätter sind mit „Schleuen excudit“ bezeichnet [fol. 1; 2; 3; 5; 6; 10; 13]. Nur zwei nennen explizit Johann David Schleuen als Verleger [fol. 4; 8], während vier Stiche Johann Wilhelm Schleuen angeben [fol. 11; 49; 50; 63].
J. D. Schleuen hatte noch zwei weitere Söhne, Johann Georg (1737–1799) und Johann Friedrich (1739–1784), die ebenfalls als Stecher in seiner Werkstatt tätig waren und deren Beteiligung an der Folge nicht auszuschließen ist.
Berndt gibt als Entstehungszeit der Folge 1747 bis 1774 an. Vgl. Berndt, Iris: Märkische Ansichten. Die Provinz Brandenburg im Bild der Druckgraphik 1550–1850. Berlin 2007, S. 448.
Foliierung: Lediglich die für die sechs fehlenden Stiche der Folge angelegten Leerseiten sind mit Feder in Braun foliiert (fol. 9; 12; 14; 30; 45; 46).
Montierung: Sämtliche Stiche sind eingebunden.
Buchblock: Vorsatz, Inhaltsverzeichnis und Leerseiten sind aus bläulichem Papier. Der Band ist mit einem roten Farbschnitt versehen.

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Letzte Aktualisierung: 29.09.2021


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